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	<description>Franzi philosophiert. Oder so ähnlich...</description>
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		<title>Schildermaxe</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 19:33:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Fiedler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin eben auf einen interessanten Online-Service gestoßen. Er heißt Schildermaxe.de und fertigt Schilder nach eigenem Design und liefert innerhalb einer Woche! Ich habe mir gerade ein Türschild für mein Zimmer bestellt und weil ich darüber blogge, ist es UMSONST! Jeder, der über diese Website bloggt, bekommt ein kostenloses Schild! Hier bekommt ihr die Schilder: [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fiedlersophie.wordpress.com&amp;blog=5862262&amp;post=40&amp;subd=fiedlersophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin eben auf einen interessanten Online-Service gestoßen. Er heißt Schildermaxe.de und fertigt Schilder nach eigenem Design und liefert innerhalb einer Woche! Ich habe mir gerade ein Türschild für mein Zimmer bestellt und weil ich darüber blogge, ist es UMSONST! Jeder, der über diese Website bloggt, bekommt ein kostenloses <a href="http://www.schildermaxe.de">Schild</a>! </p>
<p>Hier bekommt ihr die Schilder: http://www.schildermaxe.de</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fiedlersophie.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fiedlersophie.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fiedlersophie.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fiedlersophie.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fiedlersophie.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fiedlersophie.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fiedlersophie.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fiedlersophie.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fiedlersophie.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fiedlersophie.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fiedlersophie.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fiedlersophie.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fiedlersophie.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fiedlersophie.wordpress.com/40/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fiedlersophie.wordpress.com&amp;blog=5862262&amp;post=40&amp;subd=fiedlersophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Das irrsinnige Streben nach Glück</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 20:53:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Fiedler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie kann der Mensch glücklich sein? Was ist Glück eigentlich? Sicherlich etwas, womit man mehrere Blogeinträge füllen kann. Aber irgendwann muss ich diese Frage ja mal angehen, denn irgendwie verfolgt sie mich. Vor ein paar Wochen habe ich das Buch &#8222;Hector auf der Suche nach dem Glück&#8220; gelesen. Und zurzeit recherchiere ich für einen längeren [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fiedlersophie.wordpress.com&amp;blog=5862262&amp;post=33&amp;subd=fiedlersophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Wie kann der Mensch glücklich sein? Was ist Glück eigentlich? Sicherlich etwas, womit man mehrere Blogeinträge füllen kann. Aber irgendwann muss ich diese Frage ja mal angehen, denn irgendwie verfolgt sie mich. Vor ein paar Wochen habe ich das Buch &#8222;Hector auf der Suche nach dem Glück&#8220; gelesen. Und zurzeit recherchiere ich für einen längeren Bericht zum Thema &#8222;Frust im Job&#8220;. Beides beschäftigt sich mit dem Glücklich-sein, diesem zufriedenen Zustand, indem man sich nichts mehr wünscht. Weil man alles hat. Das Endziel quasi, wenn sich nichts mehr bessern könnte.</p>
<p align="justify">Tatsächlich ist das etwas, was die Menschen beschäftigt. Ihr ganzes Leben lang streben sie danach, glücklich zu sein. Und genau das ist der Fehler!</p>
<p align="justify">Was ist Glück? Reich sein, eine gute Partnerschaft führen, einen Job haben, der einen erfüllt&#8230; Die Liste ist lang. Aber woran werden diese Eigenschaften gemessen? Es liegt in der Natur des Menschen, sich mit anderen zu vergleichen. Ein Problem, denn es wird immer jemanden geben, der reicher ist, einen besseren Job hat, oder vielleicht eine offensichtlich &#8222;glücklichere&#8220; Partnerschaft führt. Jedenfalls wird es einem immer so vorkommen. Bei meiner Recherche bin ich auf eine Studie gestoßen, die in etwa folgendes Experiment durchgeführt hat: Angenommen in Welt A verdienst du 5.000 Euro, das durchschnittliche Einkommen der Bevölkerung liegt bei 3.000 Euro. In Welt B liegt das Durschnittseinkommen bei 100.000 Euro, du verdienst 60.000. Die Teilnehmer sollten sich zwischen Welt A und B entscheiden. Und? Sie entschieden sich für Welt A. Es scheint egal zu sein, wie viel man wirklich verdient. So lange es mehr ist als der Rest der Menschheit.</p>
<p align="justify">Doch durch dieses ganze Vergleichen, durch dieses ganze irrsinnige Streben nach Glück, passiert genau das Gegenteil: Der Mensch wird immer unglücklicher, weil er verlernt zufrieden zu sein. Weil er sich nicht auf das besinnt, was er hat. Warum scheitern so viele Beziehungen? Weil man sich ja nie sicher sein kann, dass man mit jemand anders vielleicht nicht noch ein kleines bisschen glücklicher wäre. Vielleicht ist der nächste noch einfühlsamer oder sieht besser aus oder er hat das gewisse Etwas und überhaupt: Das kann doch noch nicht alles sein!</p>
<p align="justify">Das kann doch noch nicht alles sein&#8230; Und wenn doch? Was, wenn der jetztige Zustand schon ganz gut ist? Perfekt wird es nie. Das perfekte Glück gibt es nicht. Vor lauter verkrampften Suchen nach dem perfekten Glück vergisst mancheiner zu leben und zu genießen. Reicht es nicht eigentlich, dass wir leben? Dass wir lachen, weinen&#8230; dass wir fühlen?</p>
<p align="justify">Die Vergleiche können auch produktiv sein. Streben ist ja nicht nur etwas Schlechtes. Es spornt zu neuen Leistungen an. Genau wie eine bestimmte Zielsetzung. Aber wenn ein Ziel erreicht ist, sollte man das ruhig mal genießen. Wenigstens eine kurze Pause, um zu sehen, was man geschafft hat. Absolut egal, was die anderen machen: Ich bin zufrieden mit mir!</p>
<p align="justify">Ja, das Streben nach dem perfekten Glück ist ein Fehler. Weil dabei leicht übersehen wird, worauf es ankommt. Wenn ich 95 Jahre alt bin und dann an meinem Sterbebett denke: Hey, ich war mein ganzes Leben lang frustriert, weil ich immer mehr wollte, immer höher hinaus&#8230; Tja, dann hab ich verdammt noch mal was falsch gemacht! Glücklich ist, wer zufrieden ist. Und wenn man mal ganz genau hinschaut, braucht man dafür gar nicht die große Villa vom Chef oder den Supermodelfreund der Kollegin. Man braucht eigentlich nur ein bisschen Zeit, um sich klar zu machen, dass man eins nicht ändern kann: Das Leben hat Höhen und Tiefen.  Die Tiefen machen das Leben genauso lebenswert wie die Höhen. Weil genau dieses Privileg uns Menschen von allen anderen Lebewesen unterscheidet: Wir fühlen und sind uns dessen bewusst. Jedenfalls, wenn uns oberflächliche Dinge nicht blind dafür machen&#8230;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fiedlersophie.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fiedlersophie.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fiedlersophie.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fiedlersophie.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fiedlersophie.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fiedlersophie.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fiedlersophie.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fiedlersophie.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fiedlersophie.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fiedlersophie.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fiedlersophie.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fiedlersophie.wordpress.com/33/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fiedlersophie.wordpress.com/33/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fiedlersophie.wordpress.com/33/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fiedlersophie.wordpress.com&amp;blog=5862262&amp;post=33&amp;subd=fiedlersophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Von der Ur-Angst des Alleine-Seins oder: Kann die Welt nicht einfach mal still stehen?</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 20:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Fiedler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum muss sich eigentlich immer alles so verändern? Ich mochte Veränderungen noch nie besonders. Ich hatte immer Angst, dass sie negativ ausgehen. Lieber bei dem bleiben, was man hat. Wenn&#8217;s doch gerade gut ist, warum was verändern? Ich wollte schon immer krampfhaft halten, was ich habe und liebe. Das hat sich &#8211; wie doch so [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fiedlersophie.wordpress.com&amp;blog=5862262&amp;post=28&amp;subd=fiedlersophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Warum muss sich eigentlich immer alles so verändern? Ich mochte Veränderungen noch nie besonders. Ich hatte immer Angst, dass sie negativ ausgehen. Lieber bei dem bleiben, was man hat. Wenn&#8217;s doch gerade gut ist, warum was verändern? Ich wollte schon immer krampfhaft halten, was ich habe und liebe. Das hat sich &#8211; wie doch so oft &#8211; mal wieder in einem Traum niedergeschlagen. Ein unheimlicher Sturm hat in diesem Traum Bremerhaven erwischt und mit meiner Heimatstadt all jene, die ich am meisten liebe. Und ich bin dann die, die versucht alles zu retten. Alles zu halten. Meine Eltern, meine Freunde und sogar meinen Hund. Mit Erfolg. Aber trotzdem geht es mir nicht aus dem Kopf&#8230;</p>
<p align="justify">Vielleicht weil ich das Gefühl nicht loswerde, dass mir alles entgleitet. Wenn man bei &#8222;Summer of 69&#8243; ohne einen Tropfen Alkohol Gänsehaut bekommt, dann kann etwas nicht stimmen. Natürlich liegt noch so viel vor mir, aber manchmal glaube ich, dass die wichtigste Zeit in meinem Leben schon vorbei ist. Oder wenigstens die intensivste. Wer kann es schon mit den Freunden aus meiner Heimat aufnehmen? Nie werde ich Menschen so intensiv lieben, wie meine Eltern. Und keine Stadt verbinde ich mit so vielen Erinnerungen wie Bremerhaven. Mag sein, dass das auch mit einem Urinstinkt zu tun hat: Dem Nicht-Alleine-Sein-Wollen. Denn wann auch immer man sich alleine fühlt, zu Hause wird man es nie sein. Dachte ich zumindest immer. Aber wird das auch so bleiben?</p>
<p align="justify">Ich bin noch jung. Alleine bin ich eigentlich nie. Ich wohne in einer WG und wenn ich nicht gerade dort bin, dann bei meinem Freund. Es werden sich noch tausende Möglichkeiten ergeben, um im Leben netten Menschen zu begegnen. Was mir aber Angst macht: Die Menschen, die so verdammt wichtig sind, nehmen immer weniger Platz in meinem Leben ein. Eigentlich weiß ich gar nicht mehr so richtig, was im Leben meiner besten Freundinnen vorgeht. Und manchmal denke ich, das wäre auch mit einem Anruf nicht erledigt. Was, wenn sich alles so verändert, dass man irgendwann gar keinen Grund mehr sieht, befreundet zu sein? Ich liebe meine alten Freunde so sehr, aber gleichzeitig leben wir mittlerweile alle unsere eigenen Leben. An manchen Stellen sehe ich immer weniger Berührungspunkte als früher. Nicht nur die Leben verändern sich stetig, sondern auch die Menschen. Natürlich sieht man sich Weihnachten wieder. Natürlich hat man da viel zu reden. Aber meist begrenzt sich der Gesprächsstoff doch auf Erinnerungen. Davon gibt es ja auch genügend. Über das aktuelle Leben wird meist nur formal geredet: Wie läuft das Studium? Wie läuft die Beziehung?<br />
Was, wenn wir alle uns so sehr verändern, dass bald gar keine Berührungspunkte mehr da sind? Was, wenn die Erinnerungen so verblassen, dass mancheiner sie nicht mehr als wichtig empfindet? Ich habe verdammt Angst davor. Der wichtigste Halt neben der Familie wäre dann weg..</p>
<p align="justify">Aber nicht nur die besten Freunde, sind es, die mich beschäftigen. Menschen treten in dein Leben und schon sind sie wieder weg. Bei flüchtigen Bekanntschaften geht das noch viel schneller. Dabei sind das manchmal tolle Menschen, die man im Leben begegnet. Die man eigentlich nicht aus den Augen lassen will. Und man tut es trotzdem. Aus Bequemlichkeit. Und weil selbst Anrufe und Mails wahrscheinlich nicht den persönlichen Kontakt ersetzen können. Anrufe und Mails können eben nicht zu Erinnerungen werden. Und nur die sind es doch, von denen man irgendwann zehrt. Das ist traurig. Menschen, von denen man mal dachte, sie wären verdammt wichtig, sind auf einmal weg. Verflossene Beziehungen, Urlaubsbekanntschaften.. Vergessen wird man diese Menschen wohl nie. Es ist nur immer wieder erstaunlich zu sehen, was passiert, wenn man sie irgendwann wiedertrifft. Man erkennt sie nicht wieder. Weil sie sich verändert haben und sich nicht mehr mit den Erinnerungen decken. Bei Urlaubsbekanntschaften noch erträglich. Bei guten Freunden verdammt hart&#8230;</p>
<p align="justify">Leider ist unsere Gesellschaft nicht getrimmt darauf, Dinge für die Ewigkeit zu halten. Sonst würden sich die Menschen nicht dauernd verändern wollen. Die Stadt wechseln, den Beruf wechseln, den Freund oder Ehemann sowieso. Diese verdammt Angst, es könnte ja noch etwas Besseres geben. Ich hasse diesen Zwang. Was, wenn es nie besser werden könnte, als es gerade ist?</p>
<p align="justify">Selbst meine Stadt erkenne ich bald nicht mehr wieder (Klein-Dubai ist einfach nicht das Bremerhaven meiner Kindheit). Ich hoffe, sie erkennt wenigstens mich noch&#8230;</p>
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		<title>Blut ist dicker als Wasser</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Dec 2008 20:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Fiedler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Da sitzt ein Mann vor mir, den ich fast zwei Jahre nicht gesehen habe. Verändert hat er sich seit seinem letzten Besuch. In diesen zwei Jahren haben wir einmal telefoniert und wenn es hoch kommt eine SMS ausgetauscht. Das war’s dann aber auch. Unsere Geburtstage vergessen wir beide und Weihnachten wird ja auch überschätzt. Eigentlich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fiedlersophie.wordpress.com&amp;blog=5862262&amp;post=21&amp;subd=fiedlersophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Da sitzt ein Mann vor mir, den ich fast zwei Jahre nicht gesehen habe. Verändert hat er sich seit seinem letzten Besuch. In diesen zwei Jahren haben wir einmal telefoniert und wenn es hoch kommt eine SMS ausgetauscht. Das war’s dann aber auch. Unsere Geburtstage vergessen wir beide und Weihnachten wird ja auch überschätzt. Eigentlich war das schon unser ganzes Leben so. Ich bin geboren, er ist ausgezogen. Und doch ist es erstaunlich: Wir brauchen nämlich gar nicht telefonieren. Da gibt es eine Verbindung, die benötigt keine Kommunikation. Wenn er seine Digitalkamera auspackt und den Henkel tollpatschig in seinem Kaffeebecher schleifen lässt oder wenn seine Freundin ihn als einen der launischsten Menschen bezeichnet, den sie kennt, dann weiß ich: Der mir da gegenüber sitzt, das ist mein Bruder!</p>
<p align="justify">Er ist genauso trottelig wie ich. Er ist genauso launisch wie ich. Tatsächlich ähneln wir uns mehr, als man es auf den ersten Blick vermuten könnte. Es gibt wahrscheinlich an die 50 Menschen mit denen ich in den letzten zwei Jahren mehr zu tun hatte als mit ihm. Und trotzdem basieren diese Kontakte darauf, dass man sie pflegt. Weil man sich sonst auseinander lebt, und die Interessen sich ändern. Mein Bruder und ich haben wenige gemeinsame Interessen. Außer vielleicht, dass wir uns an den wenigen Tagen, die wir uns sehen, gemeinsam über unsere lieben Eltern lustig machen. Und doch hatten wir irgendwie nie die gleichen Eltern. Seine waren 19 als sie ihn bekommen haben und meine schon über 40. Und mittlerweile ist er 43 und ich bin gerade einmal halb so alt.</p>
<p align="justify">Es ist ein merkwürdiges Gefühl, ihn zu sehen. Einen Menschen, der mir ähnlich sieht und eigentlich so ganz fremd ist. Oder doch nicht? Eigentlich sind nur unsere Leben völlig verschieden. Schade, dass wir nie ein gemeinsames hatten. Irgendwie hätte ich mich gern mit ihm gestritten, ihn gehasst, mich danach wieder vertragen und ihn geliebt. Das, was Geschwister eben so tun. Gestern habe ich das erste Mal den Wunsch verspürt, einen richtigen Bruder zu haben, einen mit dem man aufwächst. Einen, der nicht kurz nach meiner Geburt selbst sein erstes Kind bekommt. Aber das kann man wohl nicht mehr ändern. Immerhin: Durch diese etwas chaotischen Familienverhältnisse sind wir zumindest etwas Besonderes. Und ich freue mich darauf, ihn demnächst zu besuchen. Auch wenn wir bis dahin wieder in unserer eigenen Welt leben, jeder für sich, und nicht kommunizieren. Brauchen wir auch nicht! Blut ist eben tatsächlich dicker als Wasser…</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/fiedlersophie.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/fiedlersophie.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/fiedlersophie.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/fiedlersophie.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/fiedlersophie.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/fiedlersophie.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/fiedlersophie.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/fiedlersophie.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/fiedlersophie.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/fiedlersophie.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/fiedlersophie.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/fiedlersophie.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/fiedlersophie.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/fiedlersophie.wordpress.com/21/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fiedlersophie.wordpress.com&amp;blog=5862262&amp;post=21&amp;subd=fiedlersophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Von den Schwächen der Monogamie</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 20:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Fiedler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit langer, sehr langer Zeit, habe ich nicht so einen schlechten Film gesehen wie gestern Abend. Und das obwohl der unlustige Animationsstreifen Madagascar 2 unter meinen letzten Kinoerlebnissen weilt. &#8222;The Women&#8220; übertrifft eigentlich so gut wie jeden Müll, der aus Hollywood seit jeher nach Deutschland geschwemmt wurde. Zum einen mag das daran liegen, dass in [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=fiedlersophie.wordpress.com&amp;blog=5862262&amp;post=8&amp;subd=fiedlersophie&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Seit langer, sehr langer Zeit, habe ich nicht so einen  schlechten Film gesehen wie gestern Abend. Und das obwohl der unlustige Animationsstreifen Madagascar 2 unter meinen letzten Kinoerlebnissen weilt. &#8222;The Women&#8220; übertrifft eigentlich so gut wie jeden Müll, der aus Hollywood seit jeher nach Deutschland geschwemmt wurde. Zum einen mag das daran liegen, dass in diesem Film nicht ein einziger Mann zu finden ist. Und damit meine ich wirklich keinen einzigen. Nicht mal in der mickrigsten Nebenrolle. Weil es ja ein Frauenfilm ist, wie der Name unschwer erkennen lässt und &#8211; wie könnte es anders sein &#8211; sich die Frauen in diesem Film gerade von ihren Männern emanzipieren. Die verwöhnte Ehefrau merkt, dass sie mehr ist als nur das und schwuppdiwupp entwirft sie ihre eigene Modekollektion und steht auf eigenen Beinen. Das nenn ich mal ganz was Neues!</p>
<p align="justify">Die Diskussion, die nach diesem Film angestoßen wurde, war übrigens nicht ganz so sinnentleert. Von 120 Minuten musste die Hauptfigur (Meg Ryan) nämlich mindestens 90 Minuten leiden bevor sie sich von ihrem Mann emanzipieren konnte. Der Grund: Er hatte sie nach 13 Jahren Ehe betrogen. Und zwar mit der heißen Eva Mendes, die das einzig ansehnliche am gesamten Film war. Aber: Kann ein Seitensprung nicht auch eine Beziehung retten? Kann eine sehr lange Beziehung vielleicht nur funktionieren, wenn die Partner sich ihre Aufmerksamkeit auch mal woanders besorgen?</p>
<p align="justify">Jedenfalls ist ein Seitensprung längst kein Grund, alles aufzugeben (wie es im stupiden Film an einigen Stellen doch sehr propoagiert wurde). Ich bin der festen Überzeugung, dass niemand davor gefeiht ist, fremdzugehen. Es gibt aber Situationen, in denen das verzeihbar ist. Solange keine Gefühle im Spiel waren. Das steht für mich glasklar fest und alle Gegner der Theorie sind meiner Ansicht nach naiv. Die Realität sieht nun mal anders aus.</p>
<p align="justify">Jeder sucht mal Bestätigung. Und natürlich sollte jedes Paar versuchen diese kleinen Bestätigungen im Alltag nicht verkommen zu lassen. Aber seien wir doch mal ehrlich: Manchmal kommt man aus diesem Alltagstrott nicht raus. Mir reicht es dann wenn ich mich schick mache, mit meinen Mädels feiern gehe und den Männern da draußen zeigen kann, wie toll ich bin. Ohne weitere Hintergedanken. Bisschen flirten vielleicht, das reicht aber auch schon. Dann geh ich nach Hause und freu mich, dass jemand da ist, der nicht nur mein Aussehen zu schätzen weiß. Sondern mich mag. Vielleicht ist das bei Männern ja ein bisschen anders. Vielleicht sehen die es einfach nicht so eng, auch mal ein wenig weiter zu gehen.</p>
<p align="justify">Und vielleicht ist das ja auch gar nicht so wild. Wenn Sex nur Spaß ist, so wie z.B. Achterbahn fahren, was ist dann verwerflich daran? Solange er dann merkt, was er zu Hause hat und nicht immer wieder auf den Geschmack kommt, sondern nur ab und an mal Spaß haben will? Diese Ansicht ist doch wohl emanzipierter, als sich wie im Film direkt von seinem Mann zu trennen, nur weil er Eva Mendes&#8217; Hinterteil unwiderstehlich fand. Wenn Liebe im Spiel ist kann er noch so viele Frauen ins Bett zerren: Er wird nur Spaß haben wollen.</p>
<p align="justify">Vielleicht ist das jetzt auch ein bisschen naiv von mir. Wahrscheinlich ist diese kopfgemachte Ansicht nicht ganz so einfach seinen Gefühlen zu erklären. Die Gefühle, die eigentlich jede Frau umbringen möchten, die sich in die Beziehung drängt. Trotzdem zweifel ich das monogame Konzept an. Nicht was Liebe angeht. Die kann es für ein Leben lang geben. Aber ob Treue im Bezug auf Sex so kompromisslos zu diesem Konzept dazu gehören muss? Darüber bin ich mir noch nicht sicher.</p>
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